Reisen
April 23, 2020

Viel reisen mit wenig Geld

Tipps & Tricks, wie du mit einem kleinen Geldbeutel viel erlebst!

 

Egal ob als Volunteer in Afrika, als Backpacker in Südostasien oder als Pauschalurlauber an der griechischen Riviera, Reisen kostet immer Geld.

Wenn du für wenig Geld möglichst viel erleben willst, solltest du bereits vor deiner nächsten Reise die folgenden Tipps beherzigen. 

Lerne, wie du deinen Geldbeutel schonst, ohne in Sachen Sicherheit, Komfort und Abenteuer Abstriche machen zu müssen. Wenn du mehrmals im Jahr reist, kannst du dir mit gründlicher Recherche und etwas Geschick viel Geld sparen.

Diese 9 Tipps helfen dir, im Ausland wenig Geld auszugeben

1. Informiere dich über die Bankgebühren im Ausland

Bevor du deine Reise oder dein soziales Projekt im Ausland antrittst, solltest du dich gründlich über die Transaktions-/Abhebungsgebühren deiner Kredit- und Bankkarte informieren. Dies hilft dir abzuwägen, welche der folgenden Lösungen für dich am wirtschaftlichsten ist:

Bargeld in der Zieldestination mit der Bankkarte abheben

Viele Geldautomaten werden dich fragen, ob du das Geld intern umtauschen möchtest. In der Regel sollte man hier immer auf „Nein“ klicken, denn der Wechselkurs deiner heimischen Bank ist meist weitaus besser.

Bargeld mit der Kreditkarte abheben

Wobei Kreditkarten für Bezahlungen wie Hotelbuchungen oder Einkäufe in den Supermärkten günstiger sind als Bankkarten, sind sie im Vergleich zur Bankkarte meist teurer, wenn du damit Geld im Ausland vom Geldautomat abhebst.

Bargeldlos unterwegs mit Wallet-Apps

Wenn du für jedes Mal beim Geldautomaten 3–4 Euro oder mehr Gebühr zahlst und die Einheimischen im Supermarkt bestimmte Apps verwenden, um für ihren Einkauf zu zahlen, solltest du dies ebenfalls in Erwägung ziehen. 

Du könntest zum Beispiel auf Transferwise zu einem guten Wechselkurs 200 Euro in regionaler Währung kaufen. Hierfür beträgt die Gebühr in der Regel 2-3 Euro.

Dieses Geld kannst du dann von Transferwise direkt auf die Wallet-App transferieren. Ob ApplePay in den USA oder OVO in Indonesien, viele Länder haben heutzutage mindestens eine gängige Wallet-App. Für dich hat die Verwendung klare Vorteile:

  • Dir kann kein Bargeld gestohlen werden
  • Deine Bankkarte kann nicht „geskimmt“ werden (= deine Kartendaten können nicht abgefangen werden)
  • Günstiger
  • Praktischer
  • Hygienischer (Insbesondere in Zeiten von COVID-19 ein wichtiger Faktor)

Etwas „Notfallscash“ solltest du natürlich immer dabei haben.

 

Zuhause Geld abheben und im Zielland umtauschen

Diese Methode ist meist veraltet und ergibt nur selten Sinn. Oft ist es schwer, einen guten Kurs von einem seriösen Geldwechsler zu bekommen und das Betrugsrisiko ist sehr hoch. 

Außerdem weiß man nie genau, wie viel Geld man für den gesamten Zeitraum im Ausland benötigen wird. So muss man am Ende evtl. das Restgeld wieder umtauschen. 

Wenn du, wie in Thailand zum Beispiel, mehrere hundert Euro als „Proof of Funds“ bei der Einreise benötigst, ergibt das Geld umtauschen schon eher Sinn.


2. Budget-Überblick mit Apps behalten

Beginne mit der App für deine Bank. Egal, wo auf der Welt du dich befindest, wenn du mobiles Internet oder Wlan hast, kannst du deinen Kontostand von deinem Mobilgerät aus abfragen.

Das ist nicht nur sehr bequem, sondern hilft dir auch, den Überblick über deine Finanzen zu behalten. Viele unterschätzen, wie viel Geld sie bei ihren Reisen (trotz der Tipps dieses Artikels) ausgeben. 

Dein Konto täglich zu checken könnte dir unter Umständen auch viel Geld ersparen, denn in vielen Ländern ist „ATM Skimming“ ein echtes Problem. Auch wenn dies nur ganz selten passiert: Solltest du auf deinem Konto unautorisierte Abbuchungen bemerken, kannst du noch schnell genug deine Bankkarte sperren lassen und somit den finanziellen Schaden massiv begrenzen.

Falls du deine Ausgaben genauer mithilfe von Kategorien (z. B. Unterkunft, Essen, Sprit, Bustickets, etc.) im Überblick haben willst, findest du hierzu sämtliche Apps im Play oder iOS Store. Wann immer du eine Rechnung oder Quittung erhältst, kannst du den Betrag einfach in die App eingeben. So kannst du Einsparungspotentiale schneller entdecken.

 

3. Die gängige Taxi-App des Auslandes installieren

Wir alle wissen, dass Taxis bei ausländischen Fahrgästen sich gerne mal am Taxameter vergreifen oder in einigen Shops Halt machen und dich dazu ermutigen, irgendwelche sperrigen Antiquitäten zu kaufen. 

Wer bei Taxifahrten nichts dem Zufall überlassen will und ungehindert, planmäßig von A nach B zu kommen, für den sind Taxi-Apps die wahrscheinlich beste Lösung:

  • Meist der günstigste Preis ohne Touristenaufschlag
  • Der Preis wird schon vor der Fahrt angezeigt. Meist wird kein Taxameter verwendet.
  • Du siehst, wo sich dein Fahrer befindet und wie lange die Fahrt dauert.
  •  Die Fahrer werden von den Usern bewertet. Wenn einen Fahrer mit schlechten Bewertungen zugewiesen bekommst, kannst du die Buchung sofort ohne Stornogebühren abbrechen und es neu versuchen.
  • Viele dieser Apps bieten auch praktische und preiswerte Essenslieferservices.


Egal ob das amerikanische Uber, malaiische Grab, indische Ola oder indonesische Go-Jek. Fast jedes Land hat eine benutzerfreundliche Taxi-App mit Chauffeuren, die nach guten Bewertungen streben. In manchen Regionen herrscht jedoch ein Taxi-App-Verbot, das unterschiedlich streng durchgesetzt wird.

Auf Flughäfen können diese Apps manchmal strikt verboten sein, oder es wird ein Zuschlag verrechnet, wodurch die Fahrt ca. gleich teuer wie eine reguläre Taxifahrt wird.

In Phuket beispielsweise hat die Taxi-Mafia das Sagen. Hier wirst du keine Apps finden. 

An den Standorten Balis zum Beispiel, sind die Taxi-Apps zwar auch dank der Taxi-Mafia untersagt. Dies ist jedoch ein ungeschriebenes Gesetz. Ab und zu kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen App-Fahrern und regulären Taxifahrern.


4. Gratis-Aktivitäten im Reiseland planen

Lerne die Kultur kennen

Je nach deinen Interessen und dem, was du tun möchtest, ist es vielleicht gar nicht so schwer, Gratis-Aktivitäten zu finden, wie du zuerst annimmst. 

Du wirst überrascht sein, was man in verschiedenen Städten und Dörfern alles zu Gesicht bekommt und tun kann, wenn man einfach nur herumläuft. 

Abenteuerlustige Reisende lieben es vielleicht sogar noch mehr, durch die Gegend zu wandern und die regionale Atmosphäre aufzusaugen als an organisierten Aktivitäten teilzunehmen oder geplante Veranstaltungen zu besuchen. 

Du hast die Chance, weniger touristische Gegenden zu sehen und Einheimische leichter kennenzulernen, wenn du dich dafür entscheidest, das Land auf diese Weise zu erkunden. 

Das Herumwandern ist kostenlos und somit der ideale Weg budget-freundliche, authentische Reiseerfahrungen zu sammeln.

Wenn du einen strukturierten Zeitplan bevorzugst, frage herum oder schaue dir lokale Zeitschriften oder Broschüren an, um mehr über kostenlose Aktivitäten in der Gegend zu erfahren. 

In einigen Ländern ist der Besuch von Kirchen, Kathedralen und Museen zu 100 Prozent kostenlos. In anderen Ländern ist der Eintritt an Feiertagen oder an bestimmten Tagen (z.B. am ersten Sonntag im Monat) kostenfrei. 

An vielen Orten gibt es kostenlose Rundgänge (aber du solltest - so wird es zumindest erwartet- wahrscheinlich am Ende etwas Trinkgeld geben, wenn dein Reiseleiter gut ist).


5. Eigene Wäsche im Ausland waschen

Viele soziale Projekte im Ausland finden in Entwicklungsländern mit geringen Personalkosten statt. Oftmals kann man mehrere Kilos Wäsche für ein paar Euro waschen. 

Man muss jedoch auch bedenken, dass in vielen dieser Länder ein tropisches oder subtropisches Klima herrscht, wodurch man vor allem als Neuling aus Europa stark schwitzt und infolgedessen öfters Wäsche waschen muss. 

Bei einem mehrmonatigen Praktikum im Ausland kann der Laundry-Service kollektiv schon mal über 100 Euro kosten. Zudem kann es dir passieren, dass mal die ein oder andere Socke verloren geht oder die Wäsche nachher immer noch nach Schweiß riecht. 

Alternativ kannst du selbst Hand anlegen, indem du entweder einen Waschsalon findest oder die Wäsche zu Hause per Hand wäscht.

Für letzteres ist Kernseife der absolute Allstar!

Kernseife fand sich früher in jedem Haushalt. Auf deinen Reisen kannst du sie leicht verstauen und vielseitig verwenden. 

Als Reisewaschmittel ist sie ganz klar die Nummer eins. Wäsche mit Kernseife waschen kann jeder! So geht´s:

  1. Wäsche feucht machen und besonders dreckige/stinkende Stellen wie Flecken, Kragen und Achseln mit Kernseife gut einreiben.
  2. Die Kleidung sollte dann ca. 30 Minuten in der Seifenlauge einweichen können. Mehrere Stunden sind auch kein Nachteil.
  3. Die Wäsche dann für paar Minuten in der Lauge “durchdrücken” und bei stärkeren Verunreinigungen den Stoff kräftig gegeneinander rubbeln.
  4. Mit klarem Wasser durchspülen, behutsam auswringen und aufhängen.

6. Spare bei den Flugtickets

Wenn du bei der Wahl deines Reisedatums und deiner Destination flexibel bist, hast du enorm Glück, denn dadurch kannst du dir gegebenenfalls mehrere hundert Euro sparen. 

Wenn du z.B. den gesamten Sommer zur Verfügung hast, solltest du dich im Frühjahr nach tollen Deals umsehen. 

Du findest im Internet diverse “Travelhack”-Websiten, die dir viel Arbeit abnehmen und es dir erleichtern besonders preiswerte Flug- oder Hoteldeals zu erbeuten. Zwei Beispiele:

  • Auf Secretflying findest du vor allem günstige Flugtickets. Vielleicht inspiriert dich der Feed zu der einen oder anderen Reise. Du hast hier auch die Möglichkeit nach Flügen zu filtern, die nur von Europa oder Deutschland wegfliegen. Wenn du schnell bist, ergatterst du auch eine sogenannte Error-Fare. Eine Error-Fare bedeutet, dass du aufgrund eines Systemfehlers die Möglichkeit bekommst, Flüge zu wahren Spottpreisen zu erbeuten. Die Buchung einer Error-Fare ist komplett legal, ob der Flug dann auch tatsächlich von der Airline durchgeführt wird, ist eine andere Frage.
  • Urlaubspiraten ist eine weitaus ausgereiftere, deutschsprachige Travelhack-Seite. Hier kannst du neben Error-Fares und günstigen Flugtickets auch preiswerte Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Hotelangebote oder Mietwagen finden.

Falls du auf diesen Seiten zu deiner gewünschten Reisezeit/-Destination nicht fündig wirst, empfiehlt es sich, die Kosten diverser Reisedaten zu vergleichen. 

Auf Suchmaschinen wie Skyscanner geht dies ganz einfach

Generell kann man zwei bis vier Wochen vor Abflug die günstigsten Schnäppchen machen. Dienstag und Mittwoch sind meistens die günstigsten Abflugtage.

 

7. Wähle ein günstiges Land für dein Auslandsprojekt

Südostasien

Südostasiatische Länder wie Thailand sind Mekkas unter den Backpackern und Solo-Travelers.

Obwohl man in den touristischen Gebieten jenseits der Hauptreisezeit sehr günstige Zimmer mit allem Drum und Dran bekommt, ist der Thailändische Baht (THB) im Vergleich zum Euro massiv gestiegen. 

Daher gibt es mittlerweile günstigere Länder, wie Indonesien, Burma, Malaysia oder Vietnam, die unter Umständen sogar weitaus mehr Abenteuer versprechen. 

Südostasien ist im Vergleich zu anderen Ländern auf dieser Liste nicht nur sehr günstig, sondern auch relativ sicher und in den abgelegenen Gegenden Indonesiens und Burma ist “Touristenaufschlag“ am örtlichen Wochenmarkt noch ein Fremdwort. 

Dank der großen Konkurrenz zwischen Billigfluglinien wie AirAsia und Jetstar bekommt man Flugtickets zu Spottpreisen. Flüge quer durch Malaysia (die Halbinsel-Region & Borneo) kosten ohne Fluggepäck durchschnittlich gerade mal 20 Euro!


Osteuropa

Es ist schon lange kein Geheimtipp mehr, aber der Balkan und die baltischen Staaten bieten in diesem Teil der Welt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für deinen Urlaub. 

Obwohl Länder wie Albanien oder Serbien aufgrund des Balkankriegs der 90er einen schlechten Ruf genießen, bieten sie atemberaubende Landschaften und ein vielfältiges Kulturerbe.

Ein weiterer Vorteil Osteuropas: kurze Flüge und Flugtickets gibt es im zweistelligen Bereich. Besonders günstig und klimaneutraler sind dabei Zug-oder Busfahrten - eine Busfahrt für 50km kostet beispielsweise 2€, eine Zugfahrt für 150km 14€!

Also - wieso nicht einfach deine nächste Reise in Rumänien verbringen?

 

Mittelamerika

Von den Sandstränden von Cancun bis zum Dschungel von Costa Rica und Belize hat Mittelamerika dem preisbewussten Reisenden viel zu bieten. In diesen Regionen zu reisen ist eine fantastische Erfahrung, jedoch muss man in Ländern wie Mexiko ein sehr hohes Sicherheitsrisiko in Kauf nehmen, wenn man sich ganz allein auf das Abenteuer begibt. 

Wenn du in diese Länder reist, solltest du deine Reise besonders gut planen und jede Region genau recherchieren.

Tipp: Die sozialen Projekte und Auslandspraktika von AIESEC finden immer in sicheren Gegenden statt. Du erhältst einen direkten, lokalen Ansprechpartner, der dich vor Ort herumführen kann und dich über die Sicherheit in den bestimmten Gebieten aufklärt. 

Südamerika

Ecuador, Brasilien und Peru sind allesamt erschwingliche Reiseziele in Südamerika. Zweiwöchige Wanderungen durch die Anden oder Wanderungen an den nördlichen Stränden Brasiliens versprechen viel Abenteuer zu niedrigen Preisen.

Besonderes Highlight: In Südamerika spürst du eine ganz andere, leicht lockere und entspannte Kultur. Neben dem fantastischen Wetter, das je nach Land ganz unterschiedlich ausfällt, kannst du ein aufregendes Abenteuer im Dschungel und den brasilianischen Karneval hautnah erleben!

Indien

Indien ist verdammt groß und günstig. Indien ist jedoch nichts für schwache Nerven. Wenn du in Tränen ausbrichst, wenn du einen Obdachlosen siehst, der sich deinem Auto nähert, dann wirst du es in Indien schwer haben. 

Die Armut in Indien ist kaum mit anderen beliebten Reiseländern vergleichbar. Infolgedessen gibt es auch einige Betrüger und Taschendiebe. 

Wenn man alles gründlich plant und Betrugsmaschen sofort erkennt, kann man in Indien viele preiswerte, prägende Erfahrungen sammeln. Falls man naiv und lieber spontan unterwegs ist, zahlt man dafür schnell mal drauf (vielleicht sogar ohne es zu merken).

 

8. Werde ein Ultralight Backpacker

Wenn du ein naturverbundener Backpacker bist und auf deinen Reisen gerne die von Mutter Natur kostenlos bereitgestellten Attraktionen schätzt, dann kennst du vielleicht schon den Ultralight-Trend. 

Beim Ultralight Backpacken steht das Tragen der leichtesten und einfachsten Ausrüstung für eine bestimmte Reise im Vordergrund. 

Ganz im Sinne des Sprichworts “Weniger ist mehr” versucht man minimalistisch zu denken und nur die allerwichtigste Ausrüstung mitzunehmen. Man kauft sich hierfür besonders leichte, aber robuste Ausrüstung. 

Auch wenn die Anschaffungskosten dieser Ultralight-Rucksäcke und Schlafsäcke vielleicht nicht gerade gering sind, so hat man diese eventuell ein Leben lang. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass man Billigflüge ohne Fluggepäckpauschale buchen kann und auch weniger waschen braucht.

Auf Reddit findest du eine aktive, hilfsbereite Ultralight Community, die dir all deine Fragen zu diesem Thema beantwortet.


9. Sicher dir gratis Unterkünfte & Verpflegung

Austausch von Gastfreundschaft

Über Websites wie Couchsurfing und Hospitality Club kannst du mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt treten und einen kulturellen Austausch, vielleicht auch eine Mahlzeit und oft eine Unterkunft für ein paar Tage nutzen. 

Dies ist eine großartige Möglichkeit, internationale Freunde zu finden und einen lokalen, authentischen Einblick in dein Reiseziel zu erhalten.

Die Plattformen sind eine kurzfristige Möglichkeit, eine kostenlose Unterkunft zu bekommen, da man sich dem Gastgeber nicht aufdrängen möchte. 

Und auch wenn du und dein Gastgeber sich manchmal besonders gut miteinander verstehen und daraus ein längerer Aufenthalt wird, ist es ratsam, sich nicht darauf zu verlassen.

 

Freiwilligenarbeit

Obwohl man für Volunteering auf der ganzen Welt bezahlen kann (viel Geld), gibt es auch eine Branche, die sich der Freiwilligenarbeit im Tausch gegen kostenlose Unterkunft (und manchmal auch Verpflegung) widmet. 

WWOOFing (weltweite Arbeit auf Biobetrieben) ist oft das Erste, woran die Leute denken, aber Freiwilligenarbeit auf der ganzen Welt beschränkt sich bei weitem nicht nur auf die Arbeit in Biobetrieben. 

Wenn du dich freiwillig für eine kostenlose Unterkunft engagierst, sparst du nicht nur Geld, sondern erhältst auch eine lokale Gemeinschaft und einen immersiven Lebensstil, der kulturell lohnend sein kann.

Durch AIESEC kannst du dies erleben! Wir bieten dir soziale Projekte in vielen verschiedenen Ländern an, sodass du die Kultur vor Ort intensiv erleben kannst. 

Besonderes Highlight: Die sozialen Projekte von AIESEC orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der United Nations. Daher ist unser Angebot extrem vielfältig, dennoch tust du im sozialen Projekt im Ausland auch wirklich etwas sinnvolles und trägst zu einem besseren Leben vor Ort bei!

Starte jetzt dein Projekt - melde dich ganz unverbindlich an und unsere lokalen Studierenden melden sich bei dir.


Housesitting

Housesitting ist eine tolle, einfache Methode, um auf der ganzen Welt eine kostenlose Unterkunft zu bekommen, da es wirklich einen Teil des lokalen Lebens und alle Annehmlichkeiten eines Zuhauses (d. h. das Zuhause eines anderen Menschen) bietet.

Hausbesitzer sind dankbar für ihre Housesitter, da sie niemanden bitten müssen, die Post zu kontrollieren, die Pflanzen zu gießen und wenn sie Haustiere haben, sparen sie sich teure Zwingergebühren (und Tiere sind normalerweise glücklicher zu Hause).

Es gibt eine Reihe von Webseiten, die Hauseigentümer mit Haussittern verbinden; wenn du einen Haussitterjob willst, musst du schnell auf Angebote reagieren und diese professionell behandeln. 

Housesitting-Aufträge können einige Tage bis Monate, in manchen Fällen sogar Jahre dauern. 

Tatsächlich einen Job als Housesitter zu ergattern, ist vor allem als Youngster gar nicht so leicht, denn viele Hausbesitzer bevorzugen ältere, erfahrene Sitter, die nicht sofort am Abreisetag eine gewaltige Hausparty schmeißen.


Werde zum Matrosen!

Wenn du schon immer davon geträumt hast, in den karibischen Sonnenuntergang zu segeln, dann könnte der Beitritt zu einer Crew das preiswerteste Abenteuer deines Lebens sein.

 

Websites wie FindaCrew und CrewSeekers helfen dabei, Bootsbesitzer mit Menschen in Kontakt zu bringen, die bereit sind, Crewmitglieder zu werden.

Das Beste an diesem Arrangement ist, dass du kostenlos um die Welt segeln kannst! Wenn du bereits Segelerfahrung hast, findest du vielleicht sogar eine schicke Yacht, auf der du leben kannst, und wirst für deine Hilfe bezahlt.

 

Fazit

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, um bei deiner nächsten Reise Geld einzusparen. Vor allem wenn du ein Vielreisender bist, lohnt sich die Umsetzung umso mehr - und so kannst du dir die nächste Reise viel eher leisten.

Neben den genannten Tipps noch ein besonderer Hinweis:

Bei den sozialen Projekten von AIESEC bekommst du neben Unterkunft oftmals auch die Verpflegung für den Zeitraum von 6-8 Wochen gestellt. Je nach Land kannst du dadurch eine Menge Geld sparen - und das Land noch einmal intensiver kennenlernen. 

Schau dir einfach unsere Erfahrungsberichte an - oder melde dich direkt unverbindlich bei uns an, so dass wir dein Auslandsprojekt in Angriff nehmen können.

Worauf wartest du noch?


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