10 Überlebenstipps für die Quarantäne

Wie oft hast du in den letzten Wochen versucht Bananenbrot zu backen? Oder bist den Charme von Tiktok erlegen gewesen? 

Lass es uns einfach klarstellen: Dieser ganze Lockdown-Sache macht uns einfach verrückt! Sei es, dass vieles erledigt werden muss oder du die Fliesen vom Badezimmer bereits drei Mal abgezählt hast - wir könnten unserer Zeit mal darin investieren, um uns um uns selbst zu kümmern. 

Und daran hatten wir gedacht, als wir folgende Zeilen geschrieben haben: Hier sind 10 Überlebenstipps um #stayhome und das soziale Distanzieren gemeinsam zu überstehen!


1. Mach dir selbst nicht zu viel Druck – erlaube es dir Zeit für dich zu nehmen!

Sich um uns selbst zu kümmern, bedeutet nicht unbedingt, dass wir alle Aufgaben innerhalb einer Woche erledigt haben müssen. Memes und Trillionen von Influencern (normale Menschen natürlich auch) betonen ständig, dass wir nun Zeit haben und diese nicht verschwendet werden soll. Wir sollen dieses machen und vor allem jenes. 

Aber: Erlaube dir selbst mal „Nein“ zu sagen. Erlaube dir, kurz eine Pause zu machen - was auch immer du gerade brauchst. Einige sagen: „Zeit, die du genossen hast, ist keine verschwendete Zeit“ und es gibt nun keinen besseren Moment als genau JETZT, daran zu glauben.


2. Bleibe in Kontakt mit deiner Familie und deinen Freunden

Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Lockdown vor 100 Jahren ausgesehen haben mag, wenn du nicht weißt, ob es der Familie und Bekannten gut geht. Heutzutage erlauben uns das Internet und das Telefon, mehr denn je nicht nur mit denen in Kontakt zu bleiben, die uns wichtig sind, sondern auch um unser Bedürfnis nach Nähe und Aufmerksamkeit zu stillen - sei es erst mal nur das virtuelle Beisammensein. 

Kontaktiere deine Freunde und Familie, z.B. durch Zoom oder Whatsapp

Ein weiterer Tipp: Du kannst auch alte Freundschaften wiederbeleben, indem du die Zeit mal nutzt, sie intensiver zu kontaktieren.

Bleibe mit deinen Freunden in Kontakt


3. Spielerisch aktiv sein

Und wir meinen mit „spielen“ die wortwörtliche Bedeutung. Mach Dinge, die dir Spaß machen, experimentiere und lass deiner Kreativität freien Lauf. 

Das kann durch Brettspiele oder auch Onlinespiele sein (bei vielen Onlinespielen kann man mit Freunden spielen!), oder backen, tanzen und noch vieles mehr. Es gibt eine fast unendliche Anzahl von Aktivitäten, die du machen kannst! 

Einige Leute sagen, dass du Zeit mit dir selbst brauchst, um Kreativität zu entwickeln. Aber selbst, wenn du am Ende nicht Picasso wirst oder du nicht versteckte Talente entdeckst, erlaube dir selbst spielerisch aktiv zu sein! Wie schon oben erwähnt: Zeit, die du genossen hast, ist keine verschwendete Zeit!

Willst du dir die Quarantänezeit etwas versüßen? Hier ist unser Survivalguide zum Herunterladen.


4. Kümmere dich um dein Immunsystem

Es mag vielleicht nicht die beste Zeit sein, um eine Bikinifigur zu bekommen, aber es ist immer eine gute Zeit, um sich um sich selbst zu kümmern, vor allem um unserer Gesundheit. Und nein, wir meinen nicht diese fragwürdigen Diäten, die manche Influencer vorschlagen.

Dennoch: Es ist wichtig in Bewegung zu bleiben! Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten zuhause aktiv zu sein. Ein Beispiel wäre einen Online-Fitnesskurs mitzumachen, um zum Beispiel Yoga oder den Rücken zu trainieren. Es ist sicherlich für jeden was dabei! 

Und als Randbemerkung: Zehn mal am Tag zum Kühlschrank rennen, zählt nicht als Workout. Gesundes Essen und viel Wasser zu sich nehmen, sollten auch Wunder bewirken.


5. Erlaube dir, dich zu entspannen

Stress ist ein anderer Faktor, der dein Immunsystem schwächen kann. Welche Sachen kannst du sonst noch zuhause machen, damit du dich entspannen kannst? Ein Schaumbad nehmen? Musik im Bett hören? Malen oder evtl. Bilder ausmalen? 

Behalte diese Dinge im Kopf und erlaube deinem Körper und deinem Geist, dir zu erzählen, was sie gerade brauchen. Versuche dabei nicht Deadlines und Ziele diesen entspannenden Aktivitäten aufzuzwingen. Auf deinen Körper zu hören, könnte das beste sein, was du gerade machen kannst. Höre auf das, was du wirklich brauchst.


6. Erstelle eine Post-Corona-Liste

Egal, wie hart es aktuell oder später sein mag, bedenke immer: Es wird eine Zeit nach Corona geben! Die Pandemie ist nicht für die Ewigkeit und deswegen ist eine Vorbereitung auf die Zeit danach für dich mehr als hilfreich. 

Nicht nur, dass der Fokus mehr auf das zukünftige Positive gelegt wird - dir selbst wird es besser gehen. Setz dich an den Schreibtisch, bewaffne dich mit guter Musik und erstelle eine Bucketlist für die Zeit nach Corona! 

Ob es etwas Spaßiges oder Kleines ist - liste alles auf, was du in dieser Post-Corona-Zukunft machen willst. Sei es, dass du eine kleine Feier mit deinen engsten Freunden organisierst oder dir einfach einen leckeren Kaffee in deinem Lieblingscafé gönnst - ohne Maske! 

Oder wolltest du schon immer eine kleine Weltreise starten? Dann fang schonmal an zu planen! Egal wie die Liste aussieht: Du wirst viel optimistischer in die Zukunft blicken! Also: Fange jetzt mit der Planung an - dabei kann dir sicherlich unser ultimativer Leitfaden für Auslandspraktika weiterhelfen.

Post-Corona-Liste


7. Meditation für die Seele

Die Meditation hat einen direkten, positiven Einfluss auf das gesundheitliche Wohlbefinden.  Es reichen schon tägliche 5 Minuten, um direkt ein entspanntes und ausgeglicheneres Ich zu erleben. Du kannst dieses Ritual immer während deiner Me-Time einplanen oder kurz vorm Schlafen. 

Wenn du das vorm Schlafen machen möchtest: 

Lege dich so gemütlich und entspannt wie möglich auf dein Bett. Strecke deine Beine und Arme aus. Deine Handflächen zeigen dabei in Richtung der Zimmerdecke. Deine Augen sind geschlossen. 

Jetzt geht's los: Du atmest sehr langsam ein und aus und achtest dabei auf die Hebung des Bauches beim Atmen. Diese achtsame Atmung führst du mehrere Minuten aus und schon wirst du vermutlich schneller einschlafen als sonst. Die Meditation kann Balsam für die Seele sein. 


8.  Führe ein Dankbarkeitstagebuch

Sei jeden Tag dankbar und du wirst glücklicher sein! 

In unserem Alltag haben wir schon so viele Sachen als für selbstverständlich angenommen, dass wir schnell vergessen, was uns wirklich Freude bereitet. Es sind unter anderem die Kleinigkeiten im Leben, die uns glücklich machen. :) 

Beispiel: Du hast einen sonnigen Tag gehabt oder konntest ein leckeres Müsli zum Frühstück genießen. Mit Schoki!

Also: Liste jeden Tag 3 Dinge in deinem Dankbarkeitstagebuch auf, wofür du an dem Tag besonders dankbar bist. Mach das am besten direkt nach dem Aufstehen oder kurz vorm Schlafen. Wenn du das in deinen täglichen Alltag einbringst, dann wird dir wahrscheinlich immer mehr auffallen, was für dich persönlich wichtig ist. Alltägliche Dankbarkeit führt zu mehr Glück, vor allem jetzt zu dieser Zeit! 


9. Führe Digital Detox aus

Smartphones, Netflix, das Internet an sich - heutzutage fast undenkbar wie wir vorher ohne damit leben konnten! Es ist aber essentiell, dass wir auch Ruhe von den alltäglichen Stimulationen bekommen. 

Fühlst du dich auch überwältigt, wenn du einen kurzen Blick in die Nachrichten erhascht und fast nur negative Schlagzeilen liest? Hast du auch die Bindung zur Realität und vor allem zu dir selber mehr und mehr verloren, weil du deinen Alltag passiv von Social Media und Apps lenken lässt? Sei es durch das ewige Scrollen durch die Instagram- oder Facebookseiten, um zu gucken wer gerade das beste Leben führt. Oder ist es das Gefühl ständig am Smartphone online sein zu müssen, damit man nichts im Leben verpasst? 

Im Laufe der Zeit kann die ständige Überstimulation zu einem andauernden Stressgefühl führen. Deswegen ist es wichtig, jeden Tag wenigstens kurz abzuschalten.  Auch um den Fokus mehr auf das zu legen, was dir wirklich wichtig ist und mehr Zeit mit dir selbst verbringen zu können. Dein Körper und deine Seele brauchen Ruhe von allen Reizen, um sich erholen zu können. 

Gönne dir selbst jeden Tag mindestens einen stündlichen Digital Detox, wo du zum Beispiel kurz raus gehst und einfach nur die Ruhe und die Natur genießt. Das Handy ist aus und nicht in deiner Reichweite. Wie wäre es damit, stattdessen ein Bild zu malen oder ein neues Instrument auszuprobieren? Vielleicht reicht es dir auch einfach nur rumzuliegen und gute Musik zu hören. Egal was du in dieser Richtung tust - glaub mir: Das wird dir unendlich gut tun! 


10. Lade unseren gratis Covid Survival Guide runter

Wenn du den Drang hast, etwas Cooles zu machen, dir aber nichts einfällt, dann wirf mal einen Blick auf unseren Covid Survival Guide! 

Wir haben einige Seiten vorbereitet, in denen du über alle möglichen Dinge sinnieren, planen oder kreativ sein kannst und vielleicht sogar neue Ideen findest, wie du die Quarantäne überstehen kannst. 

Lade den Covid Survival Guide herunter - Solange es noch geht! Ganz viel Spaß damit und bleib gesund!



Fazit

Diese sind nur zehn Überlebenstipps, um die Quarantäne zu überstehen. Was auch immer du machst, DU selbst hast immer die höchste Priorität und zwinge dich nicht dazu, etwas zu machen, was deinem Körper oder deinem Geist nicht gut tut. 

Klar solltest du dich weiterhin an die Distanzierungsregeln halten, um dich und niemand anderen zu gefährden. Ein Tag mehr, ist ein Tag weniger. Also, je länger du dich an die Regeln lässt, desto eher können wir zur Normalität zurückkehren. 


Stay strong! Wir Covidmen und Covidwomen stehen das gemeinsam durch!

Stay at Home Survival Guide

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