Reisen
June 6, 2020

15 Tipps mit denen absolut jeder Trip genial wird

Du planst einen längeren Aufenthalt im Ausland, weil du vielleicht ein soziales Projekt unterstützen oder aber mit einem Auslandspraktikum deinen Lebenslauf aufwerten möchtest? 

Dann sind aktuell wahrscheinlich vor allem zwei Gefühle in dir: Vorfreude und Unsicherheit. Oftmals kannst du dabei eine komplett andere Welt sehen, neue Menschen und Persönlichkeiten kennenlernen und mit einer neuen Sprache konfrontiert werden. Da ist es kein Wunder, dass du dich etwas unsicher fühlst, weil du nicht genau weißt, was auf dich zukommt. 

Um dir das Gefühl der Unsicherheit ein wenig zu nehmen, werden dir im Folgenden 15 Reisetipps vorgestellt, mit denen absolut jeder Trip genial wird, unabhängig davon, ob du bei einem sozialen Projekt im Ausland tätig wirst oder ein Auslandssemester einlegst.


1. Sei offen

Wenn du planst, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen, dann solltest du offen für alle Möglichkeiten sein, die sich dir bieten. Gerade zu Beginn ist es wichtig, offen gegenüber dem Fremden zu sein. 

Denk immer dran, dass es den meisten Menschen während des Auslandsaufenthalts genauso geht wie dir. Auch die anderen Leute sind weit weg von ihrer gewohnten Umgebung und sind mindestens genauso verunsichert wie du. Daher solltest du deinen Mut zusammennehmen und bei Gelegenheiten auf andere Menschen zugehen. Gelegenheiten könnten sich beim Sport, beim Essen oder bei Veranstaltungen ergeben. 

Beim Auslandssemester gibt es beispielsweise viele Kennlern-Veranstaltungen. Diese solltest du unbedingt wahrnehmen, um einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Wenn du ein soziales Projekt beginnst, könntest du deine Kollegen fragen, ob du dich bei deren Aktivitäten anschließen kannst. So findest du schnell Anschluss.

Lerne Freunde fürs Leben kennen


2. Sei spontan

Die besten Möglichkeiten ergeben sich immer noch spontan! Wenn die Kollegen nach der Arbeit oder nach der Lernphase noch ein Bier trinken gehen, dann solltest du dich unbedingt anschließen, auch wenn du vielleicht müde bist. Es wird sich garantiert lohnen!

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3. Plane nicht alles von hinten bis vorne durch

Dieser Tipp schließt sich direkt an den vorherigen an. Wenn du einen längeren Trip planst, solltest du nicht alles im Vorfeld schon durchgeplant haben. Das verursacht häufig Stress, da du nur noch versuchen wirst, den strammen Zeitplan abzuarbeiten. 

Du wirst trotz bester Recherche nicht alles voraussehen können. Außerdem wird es dich traurig machen, wenn du die Tipps der Einheimischen nicht wahrnehmen kannst, weil du kein freies Zeitfenster mehr findest. Bleib’ also spontan und sieh’, was auf dich zukommt. Oft ergeben sich vor Ort die tollsten Möglichkeiten von allein!


4. Frage die Einheimischen nach Reisetipps

Du solltest auch gerade deshalb nicht alles bereits vor dem Urlaub planen, weil du dich zwar auf die Tipps von Reiseführern stürzen kannst, aber nicht auf die Hinweise von Einheimischen. 

Im Reiseführer stehen lediglich die Hotspots der Touristen. Wenn du aber mal so richtig in das andere Land eintauchen willst, solltest du die Einheimischen nach schönen Orten fragen. Diese kennen sich immer noch am besten aus mit den sogenannten “hidden Places” (=versteckten Orten). 


5. Lerne die Sprache

Das meiste aus dem Urlaub nimmst du mit, wenn du die Sprache der Einheimischen lernst. Dabei ist es nicht wichtig, dass du diese fließend beherrscht, sondern vielmehr geht es um den guten Willen. 

Wenn du die Klassiker wie „Danke“ und „Hallo“ in der Landessprache aussprechen kannst, dann werden die Einheimischen viel wohlwollender zu dir sein und du wirst dich auch wohler fühlen. Wenn beide Seiten wollen, kommt man schließlich auch mit „Händen und Füßen“ zum Ziel.

Sprache lernen


6. Lebe den Moment

Das soziale Projekt oder das Auslandspraktikum wirst du voraussichtlich nur einmal im Leben machen. Deshalb solltest du jede Sekunde für dich nutzen und die schönen Dinge genießen als auch aus den unschönen an Erfahrungsreichtum wachsen. Du solltest daher lernen, wie du dein Grübeln abstellst und jede Entscheidung mit voller Überzeugung treffen.

Wenn sich dir spannende Möglichkeiten bieten, wie ein Trip zu einer anderen Stadt oder zu einer Sehenswürdigkeit, dann lass dir die Option nicht nehmen. Es gibt für jedes Problem eine passende Lösung!


7. Halte die wichtigsten Erinnerungen mit der Kamera fest

Gerade weil viele Momente einmalig sein werden, solltest du die wichtigsten Momente mit einem Foto festhalten. Mache Fotos von den Sehenswürdigkeiten und frage Passanten, ob sie ein Bild von dir machen. 

Aber Achtung: Dabei solltest du es mit der Fotografie nicht übertreiben, da du ansonsten möglicherweise nicht im Moment leben kannst (siehe Punkt 6). Wer ständig nur Fotos macht, wird Schwierigkeiten haben, den Moment zu genießen. Außerdem könntest du die anderen Menschen mit der ständigen Fotografie nerven, wenn deine Freunde ständig auf dich warten müssen.

Selfies


8. Probiere die lokalen Spezialitäten

Jedes Land besitzt seine lokalen, kulinarischen Spezialitäten. Diese solltest du vor Ort unbedingt probieren, da es zwar mittlerweile diverse Restaurants aus verschiedenen Ländern in fast jedem Land gibt, das Essen sich aber dennoch stark unterscheiden kann.

Eine Pizza schmeckt in Italien noch immer besser als die Pizza beim deutschen Italiener. Vielleicht ergibt sich sogar die Möglichkeit, dass du bei einer Familie mitessen darfst. Das hat den Vorteil, dass du die lokalen Spezialitäten in seiner reinsten Form sehen wirst. Viele Restaurants passen sich leider immer mehr den touristischen Ansprüchen an, sodass das Essen dort verfälscht sein kann.

Probiere Curry


9. Auf keinen Fall verkriechen!

Zu Beginn wirst du vielleicht das Gefühl haben, dass du dich lieber verkriechen möchtest. Anfangs vermisst man noch seine Familie und Freunde, weil alles so neu ist (= Kulturschock). Einige begehen dabei den Fehler, dass sie sich verkriechen und verpassen dadurch den Anschluss. 

Falls der Gedanke bei dir aufkommt, solltest du dich immer daran zurückerinnern, warum du diese Reise angetreten bist. Die meisten Cliquen und Freundschaften werden zu Beginn geschlossen. Nämlich dann, wenn alle anderen um dich herum sich auch in einer neuen Umgebung befinden. 

Manchmal will man sich auch verkriechen, weil man der englischen Sprache oder der Muttersprache vor Ort nicht so mächtig ist. Aber keine Sorge! Die wenigsten der Menschen werden Englisch-Muttersprachler sein und wie bei 5. angesprochen, erwartet keiner, dass du die einheimische Sprache perfekt beherrschst. Das ist also die perfekte Möglichkeit, deine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern!

 

10. Achte bei der Unterkunft lieber auf die Umgebung als auf die Ausstattung

Bevor du anreist, wirst du dir einige Überlegungen zur Unterkunft machen. Bei einem kurzen Trip bieten sich Hotels an. Wenn ein längerer Trip geplant ist, könntest du nach einer Wohngemeinschaft Ausschau halten. 

Das hat den Vorteil, dass du bereits mit einigen potenziellen Freunden zusammen wohnst. So wirst du dich automatisch weniger verkriechen und mehr aus dem Urlaub herausholen. Außerdem solltest du lieber auf die Lage der Unterkunft achten, als auf die Ausstattung. Die Unterkunft sollte eine gute Anbindung haben, damit du möglichst viel sehen und unternehmen kannst. Wenn du jedes Mal eine Stunde in die Stadt brauchst, dann wird dich das nur demotivieren. 

Auf der anderen Seite erhöht eine zu noble Ausstattung die Wahrscheinlichkeit, dass du vermehrt in der Unterkunft bleibst. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden, wenn du Land und Leute kennenlernen willst!


11.  Lasse dich auf die fremde Kultur ein

Jedes Land hat seine eigenen Feste und Rituale. So richtig wirst du deine neuen Mitmenschen erst kennenlernen, wenn du dich auf die Kultur einlässt. Viele kulturelle Ereignisse werden die besten Erinnerungen deines Urlaubs sein. Wenn du beispielsweise in Brasilien bist und die Chance hast, den brasilianischen Karneval zu erleben, wirst du von den Erlebnissen garantiert all deinen Freunden in der Heimat berichten.


12.  Suche dir eine Clique mit verschiedenen Nationalitäten

Das Erleben der Einheimischen ist die eine Sache. Doch gerade, wenn du ein soziales Projekt im Ausland angehst oder ein Auslandspraktikum absolvierst, bietet das ebenfalls die Möglichkeit über den Tellerrand hinauszuschauen, indem du dir einen Freundeskreis verschiedener Nationalitäten aufbaust. 

Das hat den großen Vorteil, dass du nicht nur etwas über das Land in dem du dich befindest, lernst, sondern auch noch über andere Länder und Sitten. Außerdem hat eine gemischte Clique den Vorteil, dass du dir ein internationales Netzwerk an Freunden aufbaust und damit immer einen günstigen Schlafplatz finden wirst, wenn du später in verschiedene Gebiete weltweit reist.

Knüpfe internationale Freunde


13.  Schau nicht zu stark auf das Geld

Natürlich solltest du dich für den Trip nicht verschulden, aber auf der anderen Seite solltest du auch nicht vergessen, dass du so schnell vermutlich nicht wiederkommen wirst. Später wirst du es bereuen, wenn du auf jeden Cent geachtet hast, weil du dadurch die Momente nicht genießen konntest. Versuche daher ein gesundes Mittelmaß zu finden. Denke aber immer daran, dass die Erfahrungen, die du dort machst, mit keinem Geld der Welt zu bezahlen sind.


14.  Nimm nicht zu viele Sachen mit

Die notwendigsten Utensilien solltest du natürlich in deinen Koffer packen, doch dabei solltest du nicht vergessen, dass du wahrscheinlich auch noch Sachen vor Ort kaufen wirst. Wenn du deinen Koffer daher bis zum Rand vollstopfst, dann limitiert das deine Einkäufe im Urlaub. Freunde und Familie werden sicherlich traurig sein, wenn du keine Souvenirs mitbringst. 

Außerdem gibt es Dinge, die du immer bei dir tragen solltest. Neben Bargeld und der Kreditkarte sind das der Reisepass und Notfallnummern, sowie die Krankenversicherungskarte. Am besten hast du eine Bauchtasche bei dir, in der du die Unterlagen sicher verwahren kannst.

Packe nicht allzu viel ein


15.  Tausche mit den gewonnen Freunden Kontaktdaten aus

Wenn die Reise endet und du währenddessen viele neue Freunde gefunden und Bekanntschaften gemacht hast, solltet ihr eure Kontaktdaten austauschen. Dies ist heutzutage viel einfacher als früher. 

Dank der sozialen Medien bekommst du immer mit, was die anderen so treiben. Versuche im Anschluss in regelmäßigen Abständen den Kontakt zu pflegen. Dabei ist es völlig normal, dass ihr nach ein paar Monaten nicht mehr jede Woche schreiben werdet. Versucht euch aber zu treffen, wenn ihr in der Nähe seid. So können lange Freundschaften entstehen!


Die besten Reisen erlebst du dann, wenn du spontan, offen und neugierig bist. Natürlich solltest du die wichtigsten Aspekte der Reise planen, aber niemals überplanen. Bei Plänen handelt es sich lediglich um Vorhaben, welche jederzeit durch bessere Vorhaben abgelöst werden können. Das solltest du dir bewusst machen. Behandle die Menschen so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest und lächle viel, dann wirkst du sympathisch und wirst eine tolle Zeit, bestehend aus neuen Freunden und lehrreichen Erfahrungen, haben.

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