Reisen
May 3, 2020

7 Orte, die du in Costa Rica definitiv besuchen solltest

Lust auf eine Reise nach Mittelamerika - bequem vom Sofa aus?

Unsere Autorin Lea war im vergangenen Jahr in Costa Rica unterwegs - durch ihr soziales Projekt von AIESEC konnte sie das kleine, aber dennoch wunderschöne und naturreiche Land erkunden. 

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, hat sie die 7 besten Orte zusammengetragen, die jeder in Costa Rica besuchen sollte.

Interessante Fakten über das Land

Costa Rica ist ein Land in Mittelamerika. Im Norden grenzt es an Nicaragua und im Süden an Panama. 

Im Osten hat Costa Rica eine Küste an der Karibik, im Westen liegt der Pazifik. „Costa Rica“ bedeutet übersetzt „Reiche Küste“ und stammt als Bezeichnung noch aus der Zeit der Kolonialisierung. 

Kolumbus nannte diesen Flecken Land so, da er es als reich an Bodenschätzen einschätzte. Diese Hoffnung des Spaniers bestätigte sich zwar nicht, aber dennoch passt der Name Costa Rica sehr gut. 

Das Land beheimatet 500.000 verschiedenen Spezies, von denen viele nur in Costa Rica zu finden sind. So betrachtet ist das Land sehr wohl reich: Reich an Naturschätzen, reich an Artenvielfalt. 

Genau dafür ist Costa Rica auch bekannt. Niemand fährt für einen Städtetrip nach San José, die größte Stadt des Landes. Die Highlights des Landes sind die verschiedenen Nationalparks, in denen man Tieren begegnen kann, die sonst nirgendwo zu finden sind. 

Eine Reise nach Costa Rica wirst du niemals bereuen. 

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Diese sieben Orte solltest du auf deiner Tour auf keinen Fall verpassen

1. Monteverde 

Der Wald in Monteverde

Monteverde, übersetzt „Grüner Berg“ ist ein Nebelwald im Nordwesten des Landes. Nebelwälder gehören zu den gefährdetsten Landökosystemen der Erde und vielleicht ist das der Grund, warum Monteverde die Geburtsstätte des Ökotourismus in Costa Rica ist. 

In jedem Fall ist das biologische Reservat Monteverde einer der schönsten Orte, die du jemals sehen wirst. 

Die nebelverhangenen Wälder haben einen mystisch-bezaubernden Charme, der jeden in seinen Bann zieht. Hoch oben in den Bergen findet man nur noch sehr keine Reptilien, da die Sonne zu selten die Wolkendecke durchbricht, um die Körper der größeren Artgenossen zu erwärmen. 

Monteverde

Die Region von Monteverde ist in den Sommermonaten (also im deutschen Winter) auch die Heimat des Nationalvogels von Guatemala, dem Quetzal. Für Vogel-Liebhaber also Grund Nummer eins dort vorbei zu schauen. 

Für alle anderen müssen die weiteren einmaligen Naturwunder reichen, die Monteverde zu bieten hat. 

Meine Empfehlung: Das Hostel Selina Monteverde ist zwar sehr weit außerhalb von der Stadt Monteverde und noch weiter weg von Santa Elena, aber dafür sehr nah am Eingang zu dem biologischen Reservat.

2. Rio Celeste

Gelegen im Tenorio Volcano Nationalpark befindet sich der Rio Celeste. Dieser Fluss hat eine so intensive Farbe, wie in kaum anderen Gewässern zu sehen ist.

Der Ursprung dieser Farbe liegt in der vulkanischen Aktivität in dem Gebiet. Nahe der drei Vulkane, die zu dem Nationalpark gehören, gibt es einen Riss in der Erdoberfläche, durch den Gase und Mineralien in das Wasser gelangen, die dieses so einzigartig färben. 

Rio Celeste

Etwas weiter den Flusslauf hinunter stürzt das Wasser in die Tiefe. Zu dem Wasserfall kann man über eine schmale Treppe hinuntersteigen. 

Aber Achtung: Es kann rutschig sein! 

Leider kann man in dem Rio Celeste nicht schwimmen, während er noch auf dem Gebiet des Nationalparks ist, doch sobald er diesen verlassen hat, kann man durchaus mal einen Zeh in dieses azurblaue (= celeste) Wasser stecken. 

Meine Empfehlung: Besuche den Tenorio Volcano Nationalpark am besten so früh am Tag wie möglich, um den Strömen von Touristen zuvorzukommen, die aus La Fortuna und anderen Städten dorthin gebracht werden.

3. Nationalpark Manuel Antonio

Dieser Nationalpark befindet sich im Südwesten des Landes und ist bekannt dafür, dass dort die meisten Tiere pro Quadratmeter anzutreffen sind. 

Der Nationalpark an sich ist schon sehenswert, aber unterscheidet sich für mich persönlich nur wenig von den anderen Regenwälder-Nationalparks des Landes. 

Dennoch finde ich, dass er der schönste der drei Nationalparks ist, die ich erkundigt habe (die anderen beiden waren der Tenorio Volcano und der Cahuita Nationalpark). 

Mein persönliches Highlight war, dass man alle Wanderwege des Nationalparks innerhalb eines Tages bewältigen kann. 

Ich wage zu behaupten, dass dies jeder schafft, denn ich bin selbst nicht sonderlich sportlich und konnte trotzdem noch am Strand in dem Park ein Nickerchen machen, bevor es Zeit für den Rückweg wurde. 

Was mich ebenfalls hellauf begeisterte war der öffentliche Strand vor dem Eingang des Parks. Der Sand dort ist weiß, die Wellen sind mäßig, aber nicht so, dass es langweilig ist, und vor der Küste sind ein paar kleinere Inseln, die den Ausblick abrunden. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt.

4. La Fortuna

Das Städtchen La Fortuna, am Fuße des Vulkans Arenal, gehört ebenfalls auf deine Costa Rica Bucket List. 

Nicht nur ist die Stadt super süß und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den Vulkan, sondern es ist auch der Ausgangspunkt für alle Touren. 

Es gibt die Auswahl zwischen Tagestouren nach Rio Celeste, einer Kaffee- und Kakao-Tour, einem Ausflug zu den Hot Springs (die meisten Zugänge sind kostenpflichtig und zu Luxus-Schwimmbädern umgewandelt worden), Wandertouren nahe des Vulkans oder einem Besuch des lokalen La Fortuna Wasserfalls. 

Aber auch Hängebrücken-Touren, Rafting und Ziplining werden rund um das Arenal angeboten.

Ausblick auf den Vulkan

Mein Empfehlung: Wandere entlang der Wanderroute des Arenal 1968 Trail. Er befindet sich auf Privatboden, weshalb man 10$ Eintritt bezahlen muss. 

Dafür bietet er aber auch eine unvergleichliche Sicht auf den Arenal See, sowie die Lavafelder, die von der letzten Eruption des Vulkans 1968 zeugen. Auch die Kaffee- und Kakao-Tour von Don Juan hat mich hellauf begeistert! La Fortuna. Der Allrounder.


5. Puerto Viejo (de Talamanca)

An der Karibikküste gelegen, erfüllt Puerto Viejo alle Erwartungen, die man an die Karibik stellt: Türkises Meer, Reggae, Rastalocken und über allem der Geruch von Gras. 

Das Leben in Puerto Viejo erscheint ganz anders als im Rest Costa Ricas. Gerade diese Abwechslung ist der Grund, weshalb ich jedem einen Abstecher nach Puerto Viejo empfehle.

Das Leben dort ist irgendwie leichter und sorgenfreier. Du möchtest auf der Straße einfach mal anfangen zu der Musik in dem Restaurant zu tanzen? Dann tu es! 

Meine Empfehlung für dein besonderes Erlebnis an der Karibikküste: In Puerto Viejo kannst du dir ein Fahrrad leihen und einfach mal nach Manzanillo radeln. 

Auf der 13 Kilometer langen Strecke kommt man immer wieder an wunderschönen Stränden vorbei, wie zum Beispiel dem Playa Cocles oder Punta Uva. 

Die Strecke an sich ist ebenfalls ein Erlebnis, da zu beiden Seiten der Straße tiefer Regenwald liegt, in dessen Bäumen man das ein oder andere Faultier finden kann. 

Falls es doch nochmal ein weiterer Nationalpark sein soll, dann kannst du in den Bus steigen und nach Cahuita fahren. Der dortige Nationalpark ist ebenfalls wunderschön - mit einem langen Strandabschnitt.


6. Cerro Chirripó

Der Cerro Chirripó ist der höchste Berg Costa Ricas und liegt im Süden des Landes. 

Man kann bis ganz nach oben auf den Gipfel steigen, von wo aus man sowohl den Pazifik, als auch das Karibische Meer sehen kann. 

Ein besonderes Erlebnis ist es dort auf dem Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. Das bedeutet allerding auch sehr frühes Aufstehen und mehr Sport als der Durchschnittsmensch am Morgen leistet. Aber der Ausblick entlohnt für alle Strapazen. 

Meine Empfehlung: Schau dir die Durchschnittstemperaturen auf dem Cerro Chirripó an, um dich entsprechend zu kleiden. Nur weil es im Rest des Landes 30°C plus sind, muss das nicht bedeutet, dass du dir auf deiner Wanderung nicht den Hintern abfrieren kannst.

7. Sámara

Auf der Halbinsel Guanacaste gelegen und direkt am Pazifik befindet sich Sámara. Sámara bietet einen der schönsten Strände des Landes, mit weißem Puder-Sand. 

Die türkisen Wellen sind besonders beliebt bei Surfern, egal ob Erfahren oder Anfänger. In dem Städtchen herrscht ein entspannter Vibe: Yoga, Smoothies und alternative Straßenmusik. 

Um so richtig zu entspannen kann ich mir kaum einen besseren Ort vorstellen. Wenn es doch ein bisschen Action sein soll, kann man am Strand reiten, ein Quad buchen oder eine Schildkröten-Tour machen, auf der man bei Nacht die Schildkröten beobachtet, wie sie an Land kommen, um ihre Eier zu legen. 

Meine Empfehlung: Es bietet sich nicht an, irgendwelche Orte auf der Halbinsel Guanacaste mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen. Dafür sind die Straßen und die Verbindungen einfach zu schlecht. 

Santa Teresa liegt mit dem Auto nur zwei Stunden von Sámara entfernt, mit Bussen sind es allerdings sieben Stunden. Wer nicht ein Vermögen für ein Shuttle ausgeben möchte, aber trotzdem mehrere Stopps auf der Halbinsel einlegen möchte, sollte also einen Mietwagen (mit Allradantrieb!) in Erwägung ziehen.

 


Fazit

Costa Rica ist ein wunderschönes Land, das besonders mit seiner Natur begeistern kann. Um es in seiner vollen Schönheit zu erkunden, kann man durchaus drei oder vier Wochen einplanen und mehr Orte besuchen, als die, die ich hier aufgezählt habe. 

Diese sieben Ziele gehören aber definitiv auf deine Bucket Liste und spiegeln im kleinen dieses vielfältige Land wieder.

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